Neuigkeiten beim TSV   

Jahreshauptversammlung des Hauptvereins am 23. Mai 2012 19.00 Uhr im Jahnheim

Bilder von der Einweihung der neuen Jahnsporthalle am 10.Februar 2012
Es traten u.a. auf:
Judoabteilung Schillergymnasium
Rollkunstlauf TSV Hof
Rhythmische Sportgymnastik Schiller / TSV
Kletterwand: Juliane Wurm, Viceweiltmeisterin und mehrfache Deutsche Meisterin



                                                       

 

                                     

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Bildernachlese vom Kinderfasching am 4.2.2012 in der neuen Jahnsporthalle unter "Nachrichten"                                                                       


unter der Rubrik " NACHRICHTEN " finden sich Bilder vom Baufortschritt der Jahnsporthalle


FESTABEND des TSV zum 150-jährigen Vereinsjubiläum


Der 1.Vorsitzende Horst Trötscher konnte beim Festabend in der vollbesetzten Bürgergesellschaft zahlreiche Ehrengäste begrüßen. 

Der Abend langweilte nicht mit den üblichen langatmigen Grußworten, sondern wurde gekonnt durch den Moderator Philipp Spiegel von Radio Euroherz begleitet.

Oberbürgermeister Dr.Harald Fichtner, die Fraktionsvorsitzenden Dr.Jürgen Adelt, Wolfgang Fleischer und Gudrun Bruns, der Präsident des BLLV Jürgen Lommer, der Vertreter des Bayerischen Turnverbandes Gerhard Straßberger und Michael Krasser von der Scherdel Brauerei wurden kurzweilig interviewt.

Die Soul-City-Dancers und die Rhythmische Sportgymnastik mit ihren Leiterinnen Iris Leichauer und Inge Weber sorgten dazwischen für den sportlichen Glanz. Die Göstrataler begeisterten bis nach Mitternacht mit ihrer Musik. Der Höhepunkt war die einmalige Laudatio des Intendanten Uwe Drechsel, der die Besucher mit seiner Verbindung Sport, Kultur, Gesellschaft und soziales Eintreten des TSV Hof durch seine humorvolle, aber auch kritische Darstellung faszinierte.
Die Berichterstattung im Hofer Anzeiger wurde dem tollen Abend leider nicht gerecht.

                               

Die Rede von Uwe Drechsel:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr Vorsitzender, oder besser: lieber Horst, liebe TSVer, meine sehr geehrten Damen und Herren.

Sie fragen sich sicher, wie kommt ein Intendant dazu, anlässlich eine Sportvereinsjubiläums die Festrede zu halten. Das habe ich mich auch gefragt, außer, dass ich wie viele andere Hoferinnen und Hofer Mitglied des TSV bin, außer, dass ich früher ein sehr aktiver Leichtathlet und Handballer war, außer , dass ich wie Horst Trötscher, der der am längsten amtierende Vorsitzende in der Vereinsgeschichte ist und ich der am längsten amtierende Intendant in der Hofer Theatergeschichte bin, wo sind Verbindungspunkte??

Aber bei näherem Nachdenken kommen doch viele Parallelen bei Sport und Theater zum Vorschein. Ich meine jetzt nicht die großartigen Schauspieler, die wir vorzugsweise in südeuropäischen Fußballmannschaften finden, nach dem Motto: Eine Schwalbe macht noch keinen Elfmeter, da muss man noch dazu ein wenig schauspielern. Außerdem hat der TSV ja gar keine Fußballabteilung.

Nein, nein, es sind tatsächlich Parallelen vorhanden: zum Beispiel : Sänger und Schauspieler müssen fechten können, Schauspieler beherrschen Akrobatik, wie man sie etwa beim Bodenturnen benötigt und die Ballettmitglieder sind absolute Leistungssportler. Und alle zusammen ,

Sänger, Schauspieler, Tänzer brauchen immense Kondition. Und so habe ich nun die große Ehre und die ebenso große Freude heute Abend zu Ihnen sprechen zu können.

Aber wie schrieb der große Satiriker Kurt Tucholsky in seinen „Ratschlägen für Redner“:

1. Sprich nie unter eineinhalb Stunden, sonst lohnt es sich gar nicht anzufangen. 2. Kündige den Schluss deiner Rede lange vorher an, damit die Zuhörer nicht vor Freude einen Schlaganfall bekommen, wenn du ohne Ankündigung aufhörst. Der Journalist Paul Lindau hat einmal eine seiner gefürchteten langen Reden so begonnen: „Ich komme nun zum Schluss.“ Also, kündige den Schluss an und sprich noch eine halbe Stunde . Das lässt sich mehrere male wiederholen. 3. Wenn einer spricht, müssen die anderen zuhören. Das ist deine Gelegenheit. Missbrauche sie!

Nun wohl an! „No sports“ antwortete Winston Churchill auf die Frage, wie er es denn persönlich mit der Leibesertüchtigung halte. „Kein Sport“. Wir in Deutschland haben dies etwas frei übersetzt in : Sport ist Mord, nur Sprit hält fit.

Und nun stellen Sie sich einmal vor, die 27 jungen Männer, die am 3. April 1861 den Turnverein zu Hof von 1861 gegründet haben, hätten genauso gedacht. Dann säßen wir jetzt nicht hier.

Aber was war das für ein historisches Umfeld, das unsere Gründungsmitglieder prägte

oder besser, das sie umgab: Der nordamerikanische Bürgerkrieg brach aus, die Türken vereinigten Moldau und Walachei zu Rumänien, Richard Wagners Oper „Tannhäuser“ erlebte in Paris ein Debakel, Philipp Reis erfand das Telefon, in London wurde die Pferdebahn eingeführt und natürlich prägte die junge, neue Turnbewegung viele junge Männer.

Aber wer hätte damals nur im Traum daran gedacht, dass dieses frische Pflänzchen von Turnverein einen solch erfolgreichen lang andauernden Weg nehmen würde und wie viele neue Sparten in ihm entständen oder sich ihm angliedern würden.

Bitte erwarten Sie nun allerdings nicht von mir, dass ich jetzt einen detaillierten Abriss über die 150jährige Vereinsgeschichte gebe, das können Sie in der hervorragenden Festschrift alles viel besser und genauer erfahren. Mein großer Respekt gilt an dieser Stelle der verantwortlichen Redaktion. Gratulation diesem Team: Karl Benker, Giselher Jäger und Dieter Wötzel.
Ich habe beim Lesen eine Menge über den TSV erfahren.

Lassen Sie mich mal eine Frage stellen: Wer von Ihnen hätte den Mut in der heutigen Zeit, einen Sportverein zu gründen? Und gleich darauf schließt sich eine zweite Frage an: Was bedeutet uns Sport eigentlich?

Das lässt sich mit einem Satz sicherlich nicht beantworten, aber ich meine, Sport ersetzt ein wenig das Feld der gesellschaftlichen Gerechtigkeit. Reichtum, Schönheit intellektuelle Fähigkeiten - alles das ist ungerecht verteilt. In den meisten Fällen lässt sich daran auch nichts ändern. Sport dagegen hat eine demokratische Seite. Die Regeln gelten für alle. Wer das nicht akzeptiert, verstößt gegen eine der wichtigsten Regeln unseres Zusammenlebens. Sie lautet: Was für den anderen gilt, gilt auch für einen selbst. Wann immer jemand Sonderrechte einklagt oder sich Hintertürchen offenhält, ist das unangenehm und erinnert an den gesellschaftlichen Konkurrenzkampf, in dem dauernd mit unfairen oder ungleichen Voraussetzungen gearbeitet wird. Und gerade das will man beim Sport nicht. Offensichtlichen Betrug mag eigentlich niemand. Bei aller Härte soll zumindest eine Art von Gleichheit bestehen. Und bei der weiteren Frage, was Sport ist, da gehen die Antworten schon ziemlich weit auseinander. Wenn jemand rennt, um den Bus nicht zu verpassen, wird man dies kaum Sport nennen können. Sport kann man treiben, man kann zuschauen und ihn sogar wissenschaftlich untersuchen. Es gibt Definitionen wie: Sport ist dazu da, dass man gesünder stirbt und nicht dazu, dass man länger lebt.

Als ich vor einiger Zeit in Nordamerika gearbeitet habe, konnte man keinen Schritt in einen Wald machen, der auch nur halbwegs in Stadtnähe war, ohne dass einem ständig Läufer begegneten. Die Dünnen und auch die nicht so Dünnen - alle schleppten sich über Joggingpfade. Das habe ich schon ein wenig als Wahn oder Zwang erlebt. Wer sich dort morgens nicht in seinen Trainingsklamotten zeigt, der signalisiert, dass er aus dem gesellschaftlichen Konkurrenzkampf aussteigt. Laufen wird zum Gesundheitswahn erhoben. Aber was heißt schon gesund. In der Komödie von Moliere „Der eingebildet Kranke“ , die zur Zeit am Hofer Theater zu sehen ist, heißt es: Wer gesund ist, ist nur noch nicht genau genug untersucht. Der eine kann viel arbeiten, raucht und trinkt, macht wenig Sport, und es geht. Andere machen es umgekehrt, und es geht auch. Also sie sehen, so kommen wir dem Wesen des Sports nicht näher. Und das ist auch gut so. Denn je vielfältiger die Definitionen sind, um so klarer wird, dass es sich bei Sport um ein wirklich weites Feld handelt, auf dem jeder von uns ein Plätzchen finden kann. Wobei wir ja heute im Gegensatz zu der Zeit der TSV- Gründung nicht mehr unterscheiden zwischen Sport und Turnen. Da fällt mir zum Stichwort „gesund“ noch ein: Die gesündeste Turnübung, die wir alle machen können, ist das rechtzeitige Aufstehen vom Esstisch.

Und nun: Warum treiben wir Sport, wo liegt der Sinn darin? Weshalb wir das tun, nun, das ist relativ leicht zu beantworten: weil es Spaß macht. Mit anderen Worten: wenn wir Sport treiben, müssen oder wollen wir gar nicht mehr über den Sinn nachdenken. Rolf Rüssmann von Schalke 04, den sicher noch viele kennen als erfolgreichen Nationalspieler wird der Satz zugeschrieben: „ Wenn wir hier schon nicht gewinnen, treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“ Aber das ist natürlich nicht der eigentliche Sinn vom Fußball. Worum geht’s dabei? Der Ball soll ins Tor. Doch wenn er drin ist, lassen wir ihn nicht dort liegen, sondern holen ihn wieder heraus, um ihn wieder hinein schießen zu können. Es macht also Spaß, der immer wiederholbar ist.

Ein anderes Beispiel: Wir fahren mit unseren Skiern nicht die Abfahrten runter, um unten anzukommen, sondern weil wir abfahren möchten. Und wenn wir unten heil angekommen sind, nehmen wir den Lift oder steigen wieder rauf, um wieder abfahren zu können. Nun könnte ein Soziologe einwenden: wenn ich etwas tue, um etwas anders zu erreichen, dann muss dieses andere mir wichtiger sein. Weit gefehlt. Wir treiben Sport nicht zu einem anderen Zweck, der uns dann wichtiger erscheint, nein, viel einfacher, wir betreiben Sport um seiner selbst willen.

Der griechische Dichter und Philosoph bezeichnete ein solches Streben, wenn man etwas um seiner selbst willen tut, als Streben nach Glück, glücklich sein wollen. Wie könnte man das schöner formulieren: der Sinn des Sporttreibens liegt im Streben nach Glück.

Ein wenig handfester und pragmatischer hat Joachim Ringelnatz festgestellt, als er sich Gedanken über den Sinn des Sportbetreibens machte: Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit, und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit. Das Stichwort „Verein“ bringt uns wieder zurück zum TSV, zurück in seine Gründungszeit. Fast täglich wurden damals in Deutschland Sportvereine gegründet, die den Sinn hatten, der verstädterten Bevölkerung Bewegung an der frischen Luft zu verschaffen, also die einen gesunden Ausgleich bieten sollten zu den einseitigen Belastungen einer monotoner werdenden Arbeitswelt. Die Idee kam an: vor allem junge Menschen strömten in die Sportvereine und machten darin vier Erfahrungen gleichzeitig:

1. Konkurrenz: sie konnten spielerisch ihre Kräfte messen, sie trafen auf Konkurrenz, erlebten den Wettkampf und die Abgrenzung. Den Sieg, aber auch die Niederlage. Sie lernten etwas fürs Leben. Die zweite Erfahrung, die sie machten war Disziplin. Hier läuft alles nach Regeln und zwar nach den

Regeln der Fairness. Es sind sozusagen die zivilisierenden Grenzen, die dem wilden Tier gesetzt werden, das angeblich in uns allen schlummern soll. Erfahrung Numero drei: die Selbstüberwindung. Somit das Fertigwerden mit dem anderen Tier, das in uns wohnt, nämlich Fertigwerden mit dem inneren Schweinehund. Mit der Müdigkeit, mit der Resignation, mit dem Gefühl: Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Es ist die Erfahrung der eigenen Grenzen, aber zugleich auch das Erlebnis, über diese Grenzen hinausgehen zu können. Dieses herrliche Gefühl: Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe. Jeder Sportler hat dieses Glücksgefühl schon gespürt, wenn er mit Hilfe der Trainer und der Sportkameraden seine eigene vermeintliche Leistungsgrenze immer weiter Stück für Stück vorschiebt.

Schließlich die vierte Erfahrung: Das Gemeinschaftsgefühl, das Wir-Gefühl, vor allem in den Mannschaftssportarten. Aber beileibe nicht nur dort. Denn auch der Verein an sich ist ein Gebilde, das Gemeinschaft schafft. Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit. „Das ist unser Verein“, sagen die Sportlerinnen und Sportler damals wie heute.

Und damit bin ich wieder bei unserem TSV, dem TSV 1861 von Hof angekommen. Unserem Jubiläumsverein, dem größten in Hof und der Region.

150 Jahre, das sind 150 Jahre Geschichte, 150 Jahre Jugendarbeit, 150 Jahre Sozialarbeit. Das sind 150 Jahre Integration, Freude, Spaß. Mit anderen Worten: 150 Jahre Sport. Als 1861 der TSV gegründet wurde, mag das ein Datum gewesen sein, das in der großen Politik unbedeutend war, eine kleine Fußnote bestenfalls. Aber was für eine Bedeutung für uns alle in dieser Stadt und der Region. Wenn wir die Vereinsgeschichte Revue passieren lassen, so sehen wir, dass über die gesamte Zeit hinweg, die Menschen hier nach Möglichkeiten gesucht haben, im Sport den Alltag und seine Probleme hinter sich zu lassen. Sie suchten Freude und Geselligkeit, machten durch die Mitgliedschaft im TSV ihre eigene Welt bunter und abwechslungsreicher.

Nochmals zurück in die Gründerjahre. Was war das auslösende Moment. Es ist eine müßige Diskussion: was war zuerst : Henne oder Ei? War es das gesellschaftliche Bestreben nach Befreiung oder Freiheit vom Zwang oder war der Sport das auslösende Moment, dass sich die Menschen vieler einengender Dinge entledigten. Sicher ist jedenfalls: um diese Zeit befreiten sich Männer vom „Vatermörder“, jenem steifen Hemdenkragen, und die Frauen wollten ihre Korsetts loswerden. Männlein und Weiblein setzten ihre Körper der Sonne aus. Man war auf dem Freiluft-Tripp.

Sicherlich darf man nicht verschweigen, dass es beim TSV nicht nur schöne Zeiten gab, auch Täler mussten durchschritten werden. Aber der Satz : Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter, gilt nicht für den TSV, so munter wie er heute daherkommt. Aber dass es so ist, das ist kein Wunder oder nur Glück, das hat Ursachen und Verursacher, die schuld daran sind, dass wir heute dieses herrliche Jubiläum feiern können. Einmal bietet der Verein für fast jeden sportbegeisterten Menschen einiges. Das war naturgemäß nicht immer so. Viele Abteilungen sind im Lauf der Jahrzehnte dazu gekommen: vom Turnen bis hin zur Boogie-Woogie Abteilung , sozusagen dem jüngsten Kind von Horst Trötscher. Und wenn Sie mit mir einer Meinung sind, dass jeder Mensch nur wirklich das gut kann, was er gern tut, was ihm Spaß macht, so können wir bei der Erfolgsbilanz aller Abteilungen nur feststellen, es macht den Sportlerinnen und Sportlern Spaß,dabei zu sein, TSVler zu sein.

Vergleichen wir den Verein einmal mit einem Haus: ein Haus kann nur dauerhaft bestehen, wenn sichere Grundmauern es tragen und ein Verein braucht fünf Säulen zum Überleben. Wenn nur eine dieser Säulen nicht tragfähig ist, dann stürzt das, im übertragenen Sinne, Vereinsgebäude ein.

Wer sind nun diese Säulen: Der Vorstand möge mir verzeihen. Die wichtigste Säule besteht aus den aktiven Sportlerinnen und Sportlern. Ohne die geht gar nichts. Sie kommen pünktlich zum Training, sie üben diszipliniert und geben im Wettkampf ihr bestes.

Säule Nr. 2, das sind die Betreuerinnen, Betreuer, Trainerinnen und Trainer. Mit Geduld, Einfühlungsvermögen, aber auch durchaus mit einer Portion Härte oder besser gesagt, Erfolgswillen, müssen sie ihre Sportler leiten, motivieren. Und dann kommt der Moment, den ich am schwierigsten finde. Das ist dann genauso wie bei mir, wenn ich ein Stück inszeniere. Sobald sich der Vorhang zur Premiere öffnet, kannst du nichts mehr machen. Der Schauspieler ist auf sich selbst gestellt, er hat sozusagen den Trainingsplatz verlassen und ist nun auf dem Spielfeld, der Matte, dem Schwimmbassin oder wo immer Sie wollen. So ist´s auch mit dem Trainer. Begleiten können sie ihren Sportler nur bis zum Wettkampf, dann hat es die Athletin oder der Athlet selbst in der Hand, muss umsetzen, was im Training geübt wurde.

Die dritte Säule besteht aus den Familien der aktiven TSV Mitglieder. In vielfältiger Form greifen sie in das Geschehen ein. Ob sie nun die Kinder zum Training oder Wettkampf fahren, ob sie dafür sorgen, dass die Sportkleidung immer gewaschen ist oder ob sie bei Turnieren, Sportfesten, bei was auch immer, als Anfeuerer, manchmal auch als Tröster in Stadion oder Halle zugegen sind.

Säule vier sind die sogenannten Nicht-Aktiven, der Vorstand, Kassenwart, Schriftführer und noch viele, viele mehr. Wieso man sie allerdings Nicht-Aktive nennt, werde ich aber nie verstehen, denn aktiv sind sie allemal. Der Gesamtvorstand sorgt dafür, dass immer genügend Geld vorhanden ist, erschließt neue Geldquellen durch Sponsoren usw, usw.

Und schließlich fehlt noch eine Säule, die fünfte. Der TSV lebt ja nicht auf einem anderen Stern. Er lebt in dieser Welt, er lebt in Hof. Hier hat er in der Vergangenheit meist ein gutes Klima vorgefunden, und das meine ich jetzt nicht metereologisch. Hier konnte der TSV wachsen und gedeihen. Und es ist schön zu konstatieren, dass dieses gute Klima nicht nur in früheren Zeiten herrschte, sondern dass diese Aussage auch für das Heute gilt. Und schauen wir uns den Neubau der Jahn- Halle an, dann gilt die Aussage auch für die Zukunft. Dass die Zukunft des Vereins gesichert ist, verdankt der TSV auch der Verwaltung, sowie dem Stadtrat mit Herrn OB Dr. Fichtner an seiner Spitze.

Alle hatten und haben ein offenes Ohr für alle Belange des Vereins. Und ich bin mir sicher, dass sich daran nichts ändern wird.

Der TSV Hof steht wie kaum ein anderer Verein dieser Größenordnung für Breitensport. Damit leistet er im wahrsten Sinn des Wortes Sozialarbeit. Und eines ist sicher. Wenn Vereine wie der TSV diese Arbeit nicht oder nicht mehr durchführen können, weil die finanziellen Mittel fehlen, käme das der Gesellschaft, dem Staat, wenn Sie so wollen, sehr teuer. Und ich habe nicht das geringste Verständnis dafür, dass Bund und Länder Mittel für Sport kürzen, Mittel, die sie in potenzierter Form dann im Sozialbereich verwenden müssen. Vielleicht ist es polemisch, aber wenn vier Millionen Euro für eine Brücke vorhanden sind, damit Fuchs und Hase sicher über die Autobahn bei Schönwald kommen, dann muss auch Geld für den Breitensport da sein. Diese Gelder sind nämlich Investitionen, die sich auszahlen. Ob das bei den Milliarden für Griechenland, Portugal, Irland und folgende auch so sein wird, da befallen mich doch leise Zweifel.

Wenn Kommunen finanziell bei knapper Kasse sind, liegt dies in der Regel daran, dass sie mit Ausgaben belastet werden, für die sie nicht verantwortlich sind. Sprich: von Bund und Ländern werden Aufgaben und Ausgaben delegiert, ohne dass ein finanzieller Ausgleich geschaffen wird. Wenn sich Kommunen darüber beklagen, heißt es sofort. dann müsst ihr eben eure freiwilligen Leistungen kürzen. Das mag formaljuristisch korrekt sein. Aber es ist nicht sinnvoll. Ob eine Stadt lebenswert ist, entscheiden eben gerade die sogenannten freiwilligen Leistungen. Und diejenigen, die andere dazu auffordern, den Gürtel enger zu schnallen, tragen selbst meist Hosenträger oder anders ausgedrückt, haben die Folgen nicht zu ertragen. Wer möchte denn in einer Stadt leben, in der es keine kulturellen Einrichtungen oder erfolgreiche Sportvereine gibt?! Ich bin mir sicher, keiner hier im Saal.

Deshalb mein Appell an die Entscheidungsgremien der Länder und des Bundes: Investiert in die Baumwurzeln und nicht in die Sägewerke.

Meine Sehr verehrten Damen und Herren, ich wurde zum heutigen Abend als Festredner eingeladen. Als Zuhörer unzähliger Festreden hatte ich bei der Vorbereitung immer eines im Hinterkopf: Ein Festredner sollte sich niemals festreden. Er sollte aufhören, solange ihm noch zugehört wird.

Lassen Sie mich also schließen mit einem Wunsch, der von Herzen kommt: Der TSV 1861 von Hof hat eine stolze Vergangenheit. Ich wünsche ihm eine ebensolche Zukunft.


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Ehrenabend des TSV Hof 1861 anlässlich des 150-jährigen Jubiläums
am 8.Aprli 2011 in der Bürgergesellschaft


Der am 3.April 1861 als Turnverein zu Hof von 1861 gegründete TSV Hof begann sein Jubiläum mit einem Ehrenabend in der festlich geschmückten Bürgergesellschaft. 1.Vorsitzender Horst Trötscher begrüßte über 120 Jubilare mit Begleitung sowie Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Bürgermeister Bernd Scherdel und Altoberbürgermeister Dr. Hans Heun mit Ehefrau Ilse, die beide für ihre jahrelange Mitgliedschaft geehrt wurden. Die Göstrataler sorgten mit ihrer Musik für eine aufgelockerte Stimmung. Die Ehrungszeremonie wurde durch tolle Einlagen der Soul - City – Dancers und der Rhythmischen Sportgymnastik für das begeisterte Publikum aufgelockert. Der TSV lud anschließend nach dem kurzweiligen offiziellen Teil seine Jubilare zu einem geschmackvollen  kalten Buffet der Metzgerei Herpich mit den entsprechenden Getränken ein. Die Göstrataler unterhielten dabei weiter die Gäste mit ihrer stimmungsvollen Unterhaltung bis kurz vor Mitternacht.

 

                                      40 Jahre Mitglied im TSV                                                                                                                                Ehrenmitglieder



Ehrungen im Jubiläumsjahr

Ehrenabend am 8.April 2011 in der Bürgergesellschaft

Das silberne Vereinsabzeichen für eine mindestens 25- jährige Vereinszugehörigkeit wird verliehen an:

                                                                                                                                                                                     

Frau

Ute Schindler


Herrn

Peter Lang


Frau

Carolin Sell


Frau

Sonja Rank

Frau

Herta Müller


Herrn

Rainer Müller


Herrn

Bernhard Wagner


Herrn

Jürgen Czarnetzki


Frau

Eva Fehn


Frau

Monika Wolfrum


Frau

Renate Engel-Schott


Herrn

Julius Lochner


Herrn

Timo Winkler


Herrn

Willi Brendel


Frau

Jutta Hörl


Frau

Yvonne Braschke


Frau

Barbara Czarnetzki



Frau

Margot Göllner


Frau

Melanie Schönherr


Herrn

Gerhard Schiller

Herrn

Benedikt Kürschner

Frau

Brigitte Meier

Herrn

Fritz Rudert

Frau

Angela Trötscher

Frau

Petra Gläser




  Das silberne Vereinsabzeichen bzw. das goldene Vereinsabzeichen mit Kranz für eine 40- jährige Vereinszugehörigkeit werden verliehen an:

                                                           

Frau

Gerda Schädlich


Frau

Lieselotte Dümmler


Frau

Marlene Wolfrum


Herrn

Werner Schädlich


Frau

Anna Reinhold


Herrn

Kurt Lämmer


Herrn

Werner Schaller



Herrn

Holger Roth


Frau

Marianne Schiller


Herrn

Peter Augsten


Herrn

Klaus Gläser


Frau

Elisabeth Priedemann

Frau

Inge Otto -Wolf

Frau

Marga Degenkolb

Frau

Marion Drechsel

Herrn

Peter Krauß


Herrn

Werner Fröhlich


Herrn

Peter Schmalz


Herrn

Harald Weese


Herrn

Christian Finck jun.


Frau

Klara Greve


Herrn

Wolfgang Maier


Herrn

Heinz Ordnung


Frau

Monika Werner

Herrn

Dr. Hans Heun

Herrn

Robert Hager

Frau

Susanne Hübner

Frau

Ilse Heun

Herrn

Wolfgang Bamberger

Frau

Waltraud Gronwald

Frau

Christa Benkert

Herrn

Alfred Schiller


Frau

Susanne Zimmer


Herrn

Peter Schödel


Frau

Christine Wuzel


Frau

Gisela Benker


Frau

Renate Butter

Frau

Brigitte Flügel



Herm

Dr. Wolfgang Innmann

Frau

Ursula Kolb


Frau

Heide Lux


Herrn

Dr. Peter Pöpperl


Frau

Renate Schnabel



Frau

Irma Heinritz


Herrn

Klaus D. Rödel


Frau

Brigitte Höllerich


Frau

Eva Bock


Frau

Heidemarie Gerstner


Frau

Agnes Gottschild


Frau

Maria Müller


Frau

Hanni Peetz


Frau

Erna Reitberger


Herrn

Stefan Scherdel



Frau

Monika Schmidt


Frau

Barbara Stollwerck



Frau

Brigitte Tschoepe



Frau

Annette Wohlrab



Frau

Karolin Falz



Frau

Ute Guth


Frau

Petra Uebersezig


Frau

Annemarie Meyer


Frau

Elisabeth Spörl


Frau

Ingrid Folger

Frau

Anneliese Hohler

Frau

Susanne Käppel



Die Ehrenmitgliedschaft wird verliehen an:

Herrn

Edgar Geißer

Frau

Christa Zeitler

Frau

Renate Krassa


Herrn

Friedrich Maier


Frau

Rosmarie Thums


Herrn

Peter Zöls


Herrn

Dr.Reinhardt Kudlich


Herrn

Peter Lisker


Herrn

Siegbert Fröhlich



Herrn

Hans Gerit Boden


Herrn

Horst Pöhlmann


Frau

Ursula Bär



Herrn

Paul Schiller


Herrn

Günter Müller


Herrn

Wilhelm Stiller


Herrn

Willi Tenschert


Herrn

Manfred Wendler


Frau

Anneliese Emtmann


Herrn

Manfred Gottwald


Herrn

Gerhard Schaller


Frau

Regine Döring


Frau

Jutta Perl


Frau

Ute Scherdel



Frau

Ulla Rauh


Frau

Renate Steinlein

Frau

Gertraud Seyferth



      

              Einlage der  Rhythmischen Sportgymnastik                                                                                                                                                Einlage der Soul-City-Dancers


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unter der Rubrik " Nachrichten " findet  sich der Bericht "vom Turnverein zum TSV - Schlaglichter einer Entwicklung"


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Vorbilder im Ehrenamt



vordere Reihe von links: der Sportbürgermeister der Stadt Hof Bernd Scherdel, Susi Herrmann ,dahinter 1. Vorstand Horst Trötscher, Petra Übersetzig,
Rosemarie Thums, Gerlinde Kaiser oben: Dieter Steinlein, Georg Leipert, Edgar Geißer, Herbert Rauh, Hermann Paul, Roland Höllerich,
und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner
Die 4 Damen und 6 Herren erhielten aus der Hand vom Oberbürgermeister das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für ihr
ehrenamtliches Engagement im Verein.
Sie sind mit großem persönlichen und zeitlichen Einsatz für ihre Mitmenschen, insbesondere für die Jugend, tätig.
Einzelporträts sind in der jeweiligen Abteilung zu finden.
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   Zudem erhielt TSV-Vorsitzender Horst Trötscher ein Präsent für seine langjährige Tätigkeit

   

Georg Leipert erhielt  das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeit.
Er war von 19950 bis 2009 Kassenprüfer des Hauptvereins .
Als Kassenrevisor überprüfte er,ob der Finanzbericht mit dem Jahresabschluss im Einklang stand.
 Fast 6 Jahrzehnte leistete er damit eine wertvolle Arbeit für den TSV.

 

Roland Höllerich erhielt ebenfalls das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeit.
Er ist seit 1983 bis heute als Schatzmeister für den TSV tätig.
Der Verein mit seinen fast 2000 Mitgliedern hat in ihm einen zuverlässigen Kassenverwalter.


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Unsere Tischtennisabteilung sucht Schüler und Jugendliche
 Trainingsmöglichkeit in derTurnhalle der Hofecker Schule .
Näheres im Sportangebot - Abteilung Tischtennis




Die Vorstandschaft des TSV


         
von links 
 Schatzmeister Roland Höllerich,
der 2.Vorstand Olaf Innmann,
 1.Vorstand Horst Trötscher,
3. Vorstand Monika Ott



weitere Termine in  der Region unter
http://www.frankentipps.de